KANTON SCHWYZ: «Aufsichtsratsbeschwerde war falscher Weg»

Eine Aufsichtsbeschwerde sorgt für Kopfschütteln beim Schwyzer Regierungsrat. Nicht nur bei diesem.

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Der Ausbau der Axenstrasse (im Bild) sorgt für rote Köpfe im Kanton Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Ausbau der Axenstrasse (im Bild) sorgt für rote Köpfe im Kanton Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Schwyzer Kantonsrat forderte vom Regierungsrat in einem Postulat einen Bericht zur Situation zum Ausbau der Axenstrasse. Dies wurde erfüllt. «Ob man mit dem Inhalt einverstanden ist, ist eine andere Sache», sagt nun der Schwyzer CVP-Nationalrat Reto Wehrli.

Grund für die Äusserung: Die drei Schwyzer Nationalräte Peter Föhn, Pirmin Schwander (beide SVP) und Andy Tschümperlin (SP) werfen in einer Aufsichtsbeschwerde beim Bundesrat dem Regierungsrat «Nichterfüllung eines Postulats» vor. Laut Wehrli staatspolitisch der falsche Weg. Er sei nach wie vor gegen einen Strassentunnelbau am Axen, habe aber die Aufsichtbeschwerde nicht unterzeichnet. Der Bundesrat sei nicht Beschwerdeinstanz.

Auch aus der Gemeinde Ingenbohl sind ungewöhnlich scharfe Töne gegen die drei Schwyzer Nationalräte zu vernehmen. Unter anderem bezichtigt der Gemeinderat die Parlamentarier, der Regierung in den Rücken gefallen zu sein.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.