KANTON SCHWYZ: Bahn frei für revidierte Mittelschulverordnung

Nach einer ganztägigen Sitzung hat die zuständige kantonsrätliche Kommission einstimmig der Vorlage zur Totalrevision der Verordnung über die Mittelschulen zugestimmt.

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Die kantonsrätliche Kommission unter dem Vorsitz von Kantonsrat Alois Gmür hat die Vorlage intensiv diskutiert. Wie es in einer Mitteilung des Kantonsrates heisst, sei für alle vier Parteien das Eintreten auf die Vorlage unbestritten gewesen. Nur ein Änderungsantrag habe die Zustimmung der Kommission gefunden, weitere sieben verblieben als Minderheitsanträge zuhanden des Kantonsrats. Die Kommission beantragt dem Kantonsrat, die Vorlage mit einer Änderung anzunehmen.

Eine ausführliche Diskussion entwickelte sich laut Mitteilung zum Thema «Untergymnasium». Eine Minderheit habe sich für die Wiedereinführung dieses Angebots ausgesprochen. Würde man das Untergymnasium auf der Mittelschulstufe aber wieder einführen, ergäben sich verschiedene Fragen und Probleme in Bezug auf die Zuständigkeit und auf die Bildungsprogramme, heisst es in der Mitteilung. Zudem wären Mehrausgaben zu erwarten.

Bussengelder bis 1000 Franken und Neuregelung für Beiträge
Die Kommission sprach sich dafür aus, den Katalog der vorgesehenen Disziplinarmassnahmen um die Möglichkeit des Verhängens von Geldbussen bis 1000 Franken zu ergänzen. Weiter wurde die Stellung des Beirats, der eine Aussensicht einbringen soll, diskutiert. Eine Kommissionsminderheit beantragte, im Beirat sei explizit auch eine Elternvertretung aufzunehmen.

Die Vorlage sieht eine neue Regelung der kantonalen Beiträge an die drei privaten Mittelschulen (Stiftsschule Einsiedeln, Gymnasium Immensee und Theresianum Ingenbohl) vor.

ana