KANTON SCHWYZ: Dank Polizei doppelt so viele Fälle aufgedeckt

Der Missbrauch von Sozialversicherun­gen gilt nicht mehr als Kavaliersdelikt. Im Kanton Schwyz kümmert sich nun die Polizei um die Verdächtigen.

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Das Sozialamtin Luzern. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Sozialamtin Luzern. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Seit vergangenem Jahr werden in vielen Kantonen Detektive mit der Observation von verdächtigen Sozialversicherungsbe­trü­gern beauftragt. Die Ausgleichskasse / IV-Stelle des Kantons Schwyz arbeitet in diesem Bereich seit April 2008 mit der Kantonspolizei zusammen.

47 Strafanzeigen
«Diese kennt die Verhältnisse in den Schwyzer Gemeinden, hat ein gutes Netzwerk von Fachleuten und ist kriminaltechnisch professionell ausgerü­stet», sagt Andreas Dummermuth, Geschäftsführer der Ausgleichskasse Schwyz. Im vergangenen Jahr kam es so zu 47 Strafanzeigen gegen Leistungsbezüger und Beitragspflichtige. Damit könnten schätzungsweise eine Million Franken eingespart werden, weiss Dummermuth.

Seit 1. Januar 2009 ist zudem eine Fachperson in einem 80-Prozent-Pensum für die Fragen BVM zuständig. Diese kümmere sich vorwiegend um einen korrekten Ablauf von Rentenstopps und Rückforderungen von nicht gerechtfertigten Beiträgen.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.