KANTON SCHWYZ: Das Jahr 2008 war kein gutes für die Bienen

Wenig Honig und ein hoher Befall von Varroa-Parasiten der Bienenvölker machte den Schwyzer Imkern zu schaffen. Immerhin: der wenige Honig ist sehr gut.

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Bienen auf einer Wabe. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Bienen auf einer Wabe. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Varroa, ein Parasit, der die Schwyzer Imker fordert. Nach der Sommerbehandlung mit Ameisensäure war im Herbst/Winter eine zweite Bekämpfungsphase notwendig. Beim Imkerverband des Kantons Schwyz gilt 2008 als eines der schlimmsten Varroajahre. Der Brunner Bienenzuchtexperte Toni Steiner sagt, die Situation sei dramatisch. Und der kantonale Bieneninspektor Christian Sacher meint: «Ohne Imker und ohne gezielte Behandlung sterben die Bienen aus.»

Honig floss 2008 spärlich. «In höheren Lagen wurden pro Volk rund 10 bis 15 Kilogramm geerntet», sagt Toni Steiner. «In den Talschaften waren es nur drei bis sechs Kilogramm.» In einem normalen Honigjahr werden pro Volk über 20 Kilogramm Honig geerntet. Verantwortlich dafür ist das nasskalte Frühlingswetter, das bis in den Sommer andauerte.

Wenigstens ein Trost bleibt: Die Erntequalität ist überzeugend gut.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.