KANTON SCHWYZ: Das Zeughaus Seewen soll nicht leer stehen

Das Zeughausareal Seewen steht seit fünf Jahren unbenutzt da. Zwei Kantonsräten ist diese Situation ein Dorn im Auge.

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Blick auf das Areal des ehemaligen eidgenössischen Zeughauses in Seewen. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Blick auf das Areal des ehemaligen eidgenössischen Zeughauses in Seewen. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Seit 2005 stehen die Gebäude des ehemaligen Zeughauses Seewen leer. Dagegen wehren sich jetzt die zwei Schwyzer CVP-Kantonsräte Marianne Betschart und Peppino Beffa. In einem Vorstoss fordern sie, der Kanton solle für diese Gebäude und Räume dem Gewerbe zeitlich befristete Mietverträge anbieten.

Mit einer solchen Zwischennutzung könnte die öffentliche Hand Mieteinnahmen machen. Vor allem aber könnte sich hier das Gewerbe entfalten. «Ein ähnlich gut funktionierendes Beispiel gibt es in Brunnen. Dort wird das Getreidemagazin zwischengenutzt», so die Kantonsräte. Gemeint sind damit die grossen Lagerhäuser in der Nähe der Zementfabrik Brunnen.

Nach wie vor ist unklar, was mit dem 45'000 Quadratmeter grossen Zeughausareal passieren soll. Genutzt wird das Areal seit der Schliessung höchstens für Anlässe, wie demnächst das kantonale Musikfest oder für eine Gewerbeausstellung.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.