KANTON SCHWYZ: Der Taucher fordert einen Freispruch

Ein erfahrener Taucher stirbt auf einem Tauchgang. Sein Kollege sieht keine Schuld bei sich. Gegen das Urteil der fahrlässigen Tötung legte er deshalb Berufung ein.

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Ein Taucher. (Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein Taucher. (Symbolbild Chris Iseli/Neue LZ)

Ein heute 33-jähriger Deutscher weist jede Schuld von sich, dass er seine Sorgfaltspflicht verletzt habe und deswegen sein Tauchpartner ums Leben gekommen sei. «Ich bedaure, dass der Unfall geschehen ist, aber ich kann nichts dafür. Ich weiss nicht, was damals geschehen ist», erklärte der ausgebildete Tauchlehrer am Dienstag in der Berufungsverhandlung vor dem Kantonsgericht Schwyz.

Der Deutsche wurde im September 2008 vom Bezirksgericht der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Das Gericht befand, dass der 33-Jährige seine Sorgfaltspflicht missachtet habe, indem er den 38-jährigen Tauchkollegen mit dem für ihn unbekannten Kreislauftauchgerät alleine liess. Die beiden waren damals auf einem Tauchgang in Arth.

Das Urteil wird schriftlich zugestellt.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.