KANTON SCHWYZ: Die Qualität der Schulen wird überprüft

Das Schulranking der ETH Zürich wirkt nachhaltig. Die Schwyzer Regierung ist bemüht, dass Schulen nun eine Quali­täts­sicherung erfahren.

Drucken
Teilen
Das Kollegium Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Kollegium Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Schulrangliste der Schweizer Gymnasien, die durch die ETH Zürich aufgestellt wurde, hat Anfang Jahr hohe Wellen geworfen. Das Kollegium Schwyz, die Mittelschule Pfäffikon/Nuolen und das Gymnasium Immensee erhielten dabei keine sonderlich guten Noten und wurden auf den Schlussrängen platziert.

Für den Schwyzer Regierungsrat Grund genug, dies ernst zu nehmen und zu handeln, wie es in der Antwort einer Interpellation der FDP-Kantonsräte Rolf Bolfing, Schwyz, und Kuno Kennel, Arth, zu lesen ist. «Die Resultate machen deutlich, dass zu viele Absolventen von Schwyzer Gymnasien die Anforderungen für ein Studium an der ETH offensichtlich nicht erfüllen», so der Regierungsrat.

Die Schulleitungen und das Bildungsdepartement hätten deshalb intensive Analyse-Arbeiten gemacht. Die Resultate seien auf der Ebene der Rektorenkonferenz, des Bildungsdepartements und des Erziehungsrats diskutiert worden.

Ursachen für das schlechte Abschneiden werden hauptsächlich in zwei Bereichen vermutet: Dass sich die Schwyzer Gymnasien mehrheitlich auf sprachliche und wirtschaftliche Profile konzentrieren, und dass sich die späte Wahl des Schwerpunktes nachteilig auswirke.

Neu will der Regierungsrat in allen Mittelschulen Massnahmen zur Qualitätssicherung durchführen. Ein entsprechender Qualitätsartikel in der neuen Mittelschulverordnung bietet die rechtliche Grundlage dafür.

So sollen beispielsweise Vergleichsprüfungen und andere gezielte Erhebungen durchgeführt werden. Bei allfälligen Defiziten kämen zielgerichtete Massnahmen zum Zuge. Zusätzlich sollen die Lehrpläne überprüft werden und zwar auf dem Hintergrund einer Studie des Kantons Zürichs («Hochschule – Gymnasium»).

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.