KANTON SCHWYZ: Die Schülerzahlen gehen zurück

Die rückläufigen Geburtenzahlen wirken sich auf die Schülerzahlen aus. Diese Entwicklung soll auch in den nächsten Jahren noch andauern.

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Immer weniger Schüler in den Schulzimmern des Kantons Schwyz. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Immer weniger Schüler in den Schulzimmern des Kantons Schwyz. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den Volksschulen des Kantons Schwyz nimmt stetig ab. Die Jahrgänge werden immer kleiner. Und bis 2016 sagt das Bundesamt für Statistik für Schwyz einen weiteren Rückgang von knapp zehn Prozent voraus. Im interkantonalen Vergleich steht Schwyz damit noch gut da. Andere Kantone gleicher Grösse müssen mit Rückgängen bis zu 20 Prozent rechnen.

1991 hatte der Kanton Schwyz bei den Jahrgangsgrössen letztmals einen hohen Wert. Die 1991 geborenen Kinder allerdings haben die kantonalen Volksschulen bereits wieder verlassen. Die heute eingeschulten Jahrgänge (1992 bis 2002) werden zahlenmässig immer kleiner. Im Zeitraum von 1991 bis 2006 ist ein Rückgang um nicht weniger als 22 Prozent zu verzeichnen. Haben wir deshalb im Kanton schon bald leere Schulhäuser? Dazu sagt Regierungsrat Walter Stählin, Vorsteher des kantonalen Bildungsdepartements: «Zumindest halb leere Schulhäuser haben wir heute schon da und dort.»

«Die Schule vor Ort» soll beibehalten werden
Aus diesem Grund verweist das kantonale Bildungsdepartement in seinem kürzlich veröffentlichten «Grundlagenbericht Bildung» auf die rückläufigen Schülerzahlen. «Wir wollen die Gemeinden sensibilisieren», sagt Stählin. «Vielfach wird in den Gemeinden angenommen, wenn man grosse Bauzonen vorsehe, würden dann auch die Schülerzahlen stark anwachsen.» Aber es gebe in diesem Fällen meist nur Zuwachs an Erwachsenen und nicht in gleichem Masse auch an Kindern.

Im gleichen Grundlagenbericht will das Bildungsdepartement den Gemeinden auch den Rücken stärken. Denn im Bericht steht: «Trotz tendenziell sinkender Schülerzahlen soll jedoch nach Möglichkeit die Schule vor Ort beibehalten werden.»

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.