KANTON SCHWYZ: «Die Sonne ist nicht das Problem»

Täglich wird die Schneehöhe in den Schwyzer Bergen gemessen. Diese Messungen zeigen, dass durchschnittlich mehr Schnee gefallen ist.

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Die Muota im Tristel zwischen Muotathal und Ried. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Muota im Tristel zwischen Muotathal und Ried. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

In den letzten Tagen sind immer öfter Befürchtungen laut geworden, in diesem Frühling könnte es wieder so starke Überschwemmungen geben wie im Jahr 1999. Die Befürchtungen kommen daher, dass es heuer wie damals sehr viel Schnee in den Bergen hat.

Regelmässige Messungen
Das Bafu informiert, dass die aktuelle Schnee- und Wetterlage laufend durch Meteo Schweiz, das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) sowie durch das Bafu verfolgt werde. Auch im Kanton Schwyz wird die Situation laufend überprüft. Daniel Bollinger sagt, dass momentan nicht von einer heiklen Lage gesprochen werden könne. «Erst wenn das Wetter schön und gleichzeitig mild wird, ist die Situation ungünstig», sagt er.

Mehr Schnee als durchschnittlich
«Generell liegt momentan rund eineinhalb- bis zweimal so viel Schnee als im langjährigen Durchschnitt», erklärt Peter Steinegger von der Fachstelle für Naturgefahren. Er fügt hinzu, dass es in anderen Jahren zur selben Jahreszeit auch schon wesentlich mehr Schnee gehabt habe.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.