KANTON SCHWYZ: Dieses Jahr sind 48 Murmeli zum Abschuss frei

Der Schwyzer Regierungsrat hat die Vorschriften für das Jagdjahr 2010/11 verabschiedet. Im Rigigebiet und im Riemenstaldner Tal wird der Jagddruck erhöht, um Schäden im Wald zu begrenzen.

Merken
Drucken
Teilen
Ein Reh – hier im Tierpark Goldau. (Archvibild Neue LZ)

Ein Reh – hier im Tierpark Goldau. (Archvibild Neue LZ)

Ziel der Jagdplanung ist es, einen gesunden und ausgeglichenen Wildbestand zu erhalten und Schäden an landwirtschaftlichen und forstlichen Kulturen zu begrenzen. Wie es in einer Mitteilung des Umweltdepartements des Kantons Schwyz heisst, hat der Regierungsrat vor diesem Hintergrund die Vorschriften für das Jagdjahr 2010/11 erlassen.

Mehr Jagd in zwei Gebieten
Auf rund 80 Prozent der Waldfläche im Kanton Schwyz sei die natürliche Waldverjüngung gewährleistet. Deshalb bewegen sich die freigegebenen Jagdzahlen auf dem Niveau der Vorjahre.

Ausnahmen sind das Rigigebiet und das Riemenstaldner Tal. An der Rigi-Nordlehne hat der Wald eine wichtige Schutzfunktion, welche wegen des Wildverbisses momentan nicht gewährleistet sei. Ähnliches gelte auch für das Riemenstaldner Tal. In beiden Gebieten wird laut Mitteilung deshalb der Jagddruck erhöht.

Rehe werden geschont
Allerdings soll das Rehwild nach den letzten zwei harten Wintern geschont werden, indem die Jagdzeit auf weibliche Tiere reduziert wird. Dafür sind 2010 insgesamt 48 Murmeltiere für die Jagd freigegeben. Die Jagd auf Fuchs und Dachs wird während der Hochwildjagd vom 2. bis 21. September freigegeben.

ana