KANTON SCHWYZ: Elektroschock bei Herzinfarkt leicht gemacht

Schnelles Handeln ist bei einem Herzinfarkt unerlässlich. In Brunnen und Pfäffikon können Passanten nun in einem Notfall auf einen Defibrillator zurückgreifen.

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Elisabeth Heinzer, Betriebsleiter René Eichhorn und Richard Griesser des Rettungsdienstes Schwyz (v.l.) zeigen, wie der Laien-Defibrillator funktioniert. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Elisabeth Heinzer, Betriebsleiter René Eichhorn und Richard Griesser des Rettungsdienstes Schwyz (v.l.) zeigen, wie der Laien-Defibrillator funktioniert. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Eine grüne, rund zwei Meter grosse Säule ziert seit kurzem den Eingang der Rütli-Apotheke in Brunnen. Bei dieser Säule zu finden ist ein Defibrillator, der von Laien in einem Notfall eingesetzt werden kann.

Erleidet jemand einen Herzstillstand, zählt jede Sekunde. «In der Schweiz erleiden pro Jahr ungefähr 6000 bis 8000 Personen einen Herz-Kreislauf-Stillstand», erklärt Alfredo Meniconi, Herzspezialist aus Schwyz. In Brunnen und Pfäffikon (Bahnhof) stehen bereits solche Geräte. Im Herbst soll es bei der Hofmatt-Apotheke in Schwyz ebenfalls einen Defibrillator geben. Eine flächendeckende Verteilung sei aber nicht vorgesehen.

Der Schwyzer Kantonsarzt Svend Capol stellt klar: «Es muss niemand Angst haben, den Defibrillator zu benutzen. Es kann nichts passieren.» Ist das Gerät eingeschaltet, sagt es laufend, was gemacht werden muss.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.