KANTON SCHWYZ: Es gibt noch bebaubare Reserveflächen

In Zusammenhang mit der Richtplanung untersucht der Kanton Schwyz die Frage der Bauzonen und inneren Reserven genauer. Und stellt fest: Rund 13 Prozent der Bauzonenfläche sind noch verfügbar.

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Eine Baustelle in Arth im Mai 2008. (Symbolbild Erhard Gick/Neue SZ)

Eine Baustelle in Arth im Mai 2008. (Symbolbild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Kanton Schwyz führt mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesamt für Raumentwicklung und in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung der ETH Zürich das Modellvorhaben «Reserveflächen für eine Siedlungsentwicklung nach innen» durch. Wie es in einer Mitteilung des Volkswirtschaftsdepartements des Kanons Schwyz heisst, werde dabei eine Übersicht über vorhandene Reserven für eine Siedlungsentwicklung geschaffen.

Bis im Januar wurden dafür alle Gemeinden zu Reserveflächen befragt. Das erste Zwischenergebnis zeigt laut Mitteilung, dass eine Fläche von rund 542 Hektaren als Reservefläche gezählt werden kann. Dies entspreche rund 13 Prozent der gesamten Bauzonenfläche.

Bis Ende 2009 sollen nicht nur die Flächen (zweidimensional) untersucht werden, sondern auch die mögliche Erhöhung von Gebäuden.

ana