KANTON SCHWYZ: Euro-Tiefstand: Auswirkungen bis Schwyz

Seit Wochen ist der Euro auf einem Tiefstand. Schwyzer Unternehmen betrifft es unterschiedlich. Auswirkungen werden bei einigen zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.

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Touristen am Brunner Seesteg. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Touristen am Brunner Seesteg. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Wer jetzt in einem EU-Staat Ferien macht, kann sich glücklich schätzen. Denn beim aktuellen Tiefstand des Euros – in den letzten Tagen lag der Wechselkurs bei 1,36 – kann man mehr Euro für weniger Schweizer Franken umtauschen. Dies erlaubt den Urlaubern mal ein Souvenir mehr in die Heimat mitzunehmen.

Die Freude des einen ist des andern Leid. Denn der schwache Euro kann sich auch auf Schwyzer Unternehmen, die im Ausland tätig sind, auswirken. So zum Beispiel auf das Grossunternehmen Victorinox aus Ibach. Die weltbekannte Messerfabrik, die auch in vielen Euroländern agiert, merkt die Krise.

«Bei den Beherbergungszahlen haben wir nichts gemerkt. Dies wird eher im nächsten Jahr der Fall sein», sagt Monica Müller, Geschäftsführerin des Tourismusverbands. Laut Müller hätten viele Touristen früh gebucht, als der Euro auf normalem Kurs stand. Möglicherweise werden die Touristen nächstes Jahr weniger zahlreich in die Schweiz einreisen.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.