KANTON SCHWYZ: Feuerwerksmüll sorgt für Ärger bei Bauern

Feuerwerkskörper sind beliebt. Vor allem am 1. August werden die Raketen zu Hunderten in den Himmel geschossen. Der Abfall bleibt aber oft liegen.

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Bauer Alois Imhof sorgt sich um seine Tiere. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Bauer Alois Imhof sorgt sich um seine Tiere. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Bald ist es wieder soweit. In wenigen Tagen wird in vielen Gemeinden und Städten 1. August gefeiert. Dazu gehört in den meisten Fällen natürlich auch ein bezauberndes Feuerwerk. Aber nicht nur die öffentliche Hand lässt Feuer­werks­körper in die Lüfte steigen. Auch Private leisten sich gerne Knall- und Leuchtkörper. Leider nicht sehr zu Freude der Bauern. Denn oft werden die abgeschossenen Raketen und Knallkörper vor Ort liegen gelassen.

Auch auf dem Land von Alois Imhof aus Schwyz wird am 1. August vermehrt Feuerwerk gezündet. «Die Leute sollen ruhig feiern. Das stört mich nicht. Aber den Güsel könnten sie am Schluss schon zusammennehmen», ärgert sich der Bauer. «Der Güsel nervt mich. Denn dieser ist vor allem gefährlich für das Rindvieh», sagt Imhof. Die von der Mähmaschine zerfetzten Feuerwerkskörper und Überreste des Schwarzpulvers können in den Heuvorrat des Winters gelangen und vom Rind verzehrt werden.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.