KANTON SCHWYZ: Harmonisierung Ja – HarmoS Nein

Die Konkordats­kommission hat beschlossen, dem Kantonsrat zu beantragen, nicht auf die regierungsrätliche Vorlage zum Beitritt zum HarmoS-Konkordat einzutreten.

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(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

(Symbolbild Manuela Jans/Neue LZ)

Ein Beitritt zum HarmoS-Konkordat hätte für den Kanton Schwyz keine grossen Auswirkungen, da die vorhandenen Schulstrukturen der Volksschule bereits weit gehend mit den Eckpunkten von HarmoS übereinstimmen, heisst es in einer Mitteilung der Konkordatskommission des Kantons Schwyz.

Die Kommission habe die Konkordatslösung diskutiert und könne sich mit dem eigentlichen Ziel der Harmonisierung grundsätzlich einverstanden erklären, heisst es in der Mitteilung weiter. Allerdings erkenne sie strittige Punkte des Konkordats, zum Beispiel den obligatorischen Zweijahreskindergarten oder obligatorische Tagesstrukturen, die ihrer Meinung nach im Kanton keine Mehrheit finden werden.

Änderung der Volksschul-Verordnung
Da die Volksschule im Kanton Schwyz schon viele Inhalte des Konkordats umgesetzt habe, sehe die Kommission laut Mitteilung keinen Grund, dem Konkordat zum jetzigen Zeitpunkt beizutreten. Wenn noch nicht umgesetzte Punkte für die Volksschule wichtig seien, schlägt die Konkordatskommission den Weg über eine Änderung der Volksschul-Verordnung vor.

Das HarmoS-Konkordat beinhaltet eine Harmonisierung der obligatorischen Schule mit dem Ziel, Qualität und Durchlässigkeit des schweizerischen Schulsystems zu gewährleisten.

ana