KANTON SCHWYZ: Immer mehr Schwyzer begehen Fahrerflucht

Einen Unfall oder Schaden zu verur­sachen ist eine Sache. Sich einfach unbemerkt davonzustehlen eine andere. Führerflucht ist an der Tagesordnung.

Drucken
Teilen
Im Kampf gegen zu hohe Geschwindigkeit setzt die Polizei auch dieses Nachfahr-Messfahrzeug ein. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Im Kampf gegen zu hohe Geschwindigkeit setzt die Polizei auch dieses Nachfahr-Messfahrzeug ein. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Ein kleiner Parkschaden, einen Garten­zaun umgefahren oder eine Person angefahren: Was in einem solchen Fall tun?

Was eigentlich logisch wäre, sich nämlich im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien und Vorschriften um den Schaden zu kümmern, ist nicht selbstverständlich.

Immer mehr Unfall- oder Schadenver­ursacher begehen Fahrerflucht. Während 2004 noch 167 Fälle von Fahrerflucht registriert wurden, hat inzwischen fast eine Verdoppelung der Fälle stattgefunden.

Gemäss Statistik der Kantonspolizei Schwyz wurde letztes Jahr 287-mal Fahrerflucht begangen oder der Meldepflicht nicht Genüge getan.

Die wesentlichsten Beweggründe für Führerflucht sind Alkohol, Drogen, Angst oder die Furcht vor allfälligen Kosten. Die häufigsten Führerfluchten würden bei Bagatellfällen begangen.

Erhard Gick

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.