KANTON SCHWYZ: Kürzungen bei Pilz-Schontagen und Ruhezonen

Die Regierung bläst zum Rückzug. Sie hat eine Vorlage für die kantonale Biotopschutzverordnung vor der Behandlung im Kantonsrat entschärft.

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(Symbolbild Romano Cuonz/Neue OZ)

(Symbolbild Romano Cuonz/Neue OZ)

Noch im vergangenen Frühjahr wollte man für den Naturschutz im Kanton Schwyz viel erreichen. Die Regierung unterbreitete damals Neuerungen für die kantonale Biotopschutzverordnung. Jetzt aber hat sie einen Teil dieser Verordnung wieder zurückgezogen.

Eigentlich sollten nicht nur seltene Pflanzen und Pilzarten geschützt werden sondern auch für frei lebende Tierarten. Noch im Frühjahr war darum die Rede von Wildschutzzonen. Den Satzteil über die «frei lebenden Tierarten» jedoch streicht man jetzt schon aus dem Verordnungsentwurf, bevor er im Kantonsrat behandelt wird.

Beim Pilzschutz bleibt die Mengenbeschränkung. «Eine Person darf pro Tag nicht mehr als 2 Kilo Pilze sammeln, Morcheln nicht mehr als 1 Kilo», steht da. Verboten bleiben auch die organisierten Veranstaltungen zum Pilzesammeln. Dafür fallen die bisherigen Schontage für die Pilze weg.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.