KANTON SCHWYZ: Linthebene-Melioration wird neu finanziert

Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat eine Änderung der Vereinbarung zur Melioration der Linthebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen. Kernpunkt ist die Neuregelung der Finanzierung.

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Die Linthebene. (Karte mapsearch.ch)

Die Linthebene. (Karte mapsearch.ch)

Die Linthebene-Melioration ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt der Kantone Schwyz und St.Gallen. Wie die Staatskanzlei des Kantons Schwyz mitteilt, sorgt sie mit einem System von Kanälen, Pumpwerken und Strassen dafür, dass die Ebene entwässert bleibt.

3,8 Millionen Franken nötig
Nun müssen die alten Werkanlagen erneuert werden. Dazu wollen die Regierungen der beiden Kantone das Konkordat anpassen und die Finanzierung langfristig regeln. Laut Mitteilung reichen die jährlichen Beiträge der rund 3000 Grundeigentümer im Einzugsgebiet nicht mehr aus, in den kommenden Jahren sei mit Kosten von rund 3,8 Millionen Franken zu rechnen. Davon kann das Werk lediglich rund 600'000 Franken durch eigene Erträge und Meliorationsbeiträge decken.

Der Rest soll künftig je zur Hälfte von Grundeigentümern und den Gemeinden im Gebiet aufgebracht werden. Der neue Gemeindebeitrag stiess laut Staatskanzlei im Vernehmlassungsverfahren auf breite Zustimmung.

Beitragspflicht wird neu bemessen
Die Beitragspflicht der Grundeigentümer im Beizugsgebiet wird beibehalten, die Beiträge werden aber nach dem wirtschaftlichen Vorteil bemessen, den das Grundstück durch das Meliorationswerk hat.

ana