KANTON SCHWYZ: Milchkontingente fallen, Teufelskreis bleibt

Per 30. April fallen die Milchkontingente. Die Schwyzer Produzenten begegnen dem liberalisierten Milchmarkt mit gemischten Gefühlen.

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Die Schwyzer Milchproduzenten begegnen den fallenden Milchkontingenten mit Skepsis. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Die Schwyzer Milchproduzenten begegnen den fallenden Milchkontingenten mit Skepsis. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

«Wir hoffen, dass wir Schwyzer Milchproduzenten unsere Einkommensverhältnisse trotz liberalisiertem Milchmarkt halten können», sagt Hanspeter Egli, Präsident der Bauernvereinigung des Kantons Schwyz. Hintergrund für diese Äusserung: der Wegfall der Milchkontingentierung. Vor 32 Jahren eingeführt, gehört sie Ende Monat der Vergangenheit an.

Das Ende der Kontingentierung kommt in einem ungünstigen Moment. Die Branche kämpft mit Milchüberschüssen, Butterbergen und rasant sinkenden Milchpreisen.

«Wer früher mehr Milch produzieren wollte, musste dafür noch bezahlen», sagt Franz Philipp, Sekretär der Schwyzer Bauernvereinigung, und «der Teufelskreis des Milchpreises und der Lohnabhängigkeit bleibt». Konkret: Steigt der Milchpreis, werden auch die Nebenprodukte teurer, fallen die Preise, drückt das genauso auf die Lohntüten der Schwyzer Bauern.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.