KANTON SCHWYZ: Neat: Gemeinden vor Lärm schützen

Diverse Schwyzer Politiker haben sich getroffen, um über den Neat-Zubringer im Kanton Schwyz zu diskutieren. Sie verlangten, dass die Gemeinden vor dem Zuglärm geschützt werden.

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Der Felderboden, ein Kernstück des Schwyzer Neat-Zubringers. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Felderboden, ein Kernstück des Schwyzer Neat-Zubringers. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Auf Einladung des Schwyzer Baudepartementes haben sich die drei Regierungsräte Othmar Reichmuth, Kurt Zibung und Andreas Barraud mit den Vetretern der betroffenen Gemeinden am Samstag, 27. November, zu einer Aussprache getroffen. Eingeladen waren auch die Kantonsräte aus den betroffenen Gemeinden und die Schwyzer Bundesparlamentarier.

Tunnels gleichzeitig realisieren
Mit der Eröffnung der Neat am Gotthard werden auch viel mehr Züge durch den Kanton Schwyz fahren. Der Neatverkehr solle daher so schnell wie möglich von der Stammlinie weggebracht werden, um die Gemeinden vor zusätzlichem Lärm zu schützen. Der Axen- und Urmibergtunnel sollen gleichzeitig realisiert und die Finanzierung sichergestellt werden.

Regionalverkehr erhalten
Zudem soll das Regionalverkehrsangebot auf der Gotthardstrecke nicht verkleinert werden. Weiter sei es den Politikern wichtig, dass für die betroffenen Grundeigentümer zwischen der Festlegung im Sachplan bis zum Baubeginn eine gute Zwischenlösung gefunden werden muss, die Härtefälle vermeidet. Auch hier wird eine entsprechende Forderung in der Vernehmlassung beim Bund gestellt, wie das Baudepartement des Kantons Schwyz in einer Medienmitteilung schreibt.

pd/das