KANTON SCHWYZ: Oberallmeind hat eine neue Geldquelle

Mit stehen gelassenen Bäumen Geld verdienen: Die Oberallmeind will dies ab 2010 praktizieren.

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Holzschlag der Oberallmeind bei Brunnen. (Bild Susanne Balli/Neue SZ)

Holzschlag der Oberallmeind bei Brunnen. (Bild Susanne Balli/Neue SZ)

Im Klimaschutz läuft seit einiger Zeit eine Art Ablasshandel: Unternehmen, die zu viel Treibhausgas (Co2) ausstossen, können sich dafür mit Zertifikaten entlasten. Dadurch gleichen sie ihre Umweltschädigung an anderer Stelle wieder aus.

Solche Entlastungen will ab nächstem Jahr die Schwyzer Oberallmeind-Korporation (OAK) anbieten. Mit dem Verkauf von Co2-Zertifikaten will die Oberallmeind ab nächstem Jahr mehrere 100 000 Franken einnehmen. OAK lässt den Holzvorrat in ihren Wäldern im Verlauf der nächsten Jahre von 280 auf 320 Kubikmeter pro Hektare anwachsen.

Damit sorgt die Schwyzer Korporation für eine grössere Menge Wald. «Wenn also viel Holz im Wald steht, wird da auch viel Treibhausgas gespeichert», sagt OAK-Forstingenieur Felix Lüscher. Den so entstehenden Mindererlös will sich die OAK durch den Verkauf der Zertifikate abgelten lassen.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.