KANTON SCHWYZ: Von einem Privatdetektiv überführt

Das Verwaltungsgericht Schwyz hat einen Mann wegen mutwilliger Prozessführung verurteilt. Ein Privatdetektiv lieferte die Beweise.

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Im Prozess konnte der Privatdetektiv die nötigen Beweise liefern. (Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

Im Prozess konnte der Privatdetektiv die nötigen Beweise liefern. (Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

Dumm gelaufen. Ein Privatdetektiv beobachtete, wie ein heute 35-jähriger Mann, der Suva-Leistungen beziehen wollte, körperliche Arbeiten verrichtete. Das Bundesgericht stützte ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Schwyz. Dieses hatte den Mann wegen mutwilliger Prozessführung zu Verfahrenskosten in Höhe von 1000 Franken verurteilt.

Angefangen hatte alles mit einem Auffahrunfall. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht, stellte die Leistungen aber später ein. Dagegen wurde Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht Schwyz erhoben. Dieses wies die Beschwerde ab. Für das Bundesgericht gilt es nun als erwiesen, dass der Mann kaum unter den vorgebrachten Schmerzen leiden kann. Denn er wurde von einem Privatdetektiv, der von der Haftplichtversicherung der Unfallverursacherin angeheuert worden war, beobachtet, wie er «längere Zeit über Kopf mit einem Hammer an der Auspuffanlage eines Automobils arbeiten konnte.»

Das Bundesgericht stützt das Verwaltungsgericht Schwyz in seiner Ansicht, dass die Beschwerde mutwillig erhoben worden sei. Die monierte Kostenauflage sei nicht zu beanstanden.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.