KANTON SCHWYZ: Waffen können straffrei abgegeben werden

Am Samstag, 12. Dezember, läuft die Nachmeldefrist gemäss dem neuen Waffengesetz für nicht gemeldete Waffen ab. Schwyzer können an zwei freiwilligen Waffenabgabetagen Waffen abgeben.

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Waffen, die in Zug abgegeben wurden. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Waffen, die in Zug abgegeben wurden. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Im Jahr 2009 wurden bei der Kantonspolizei Schwyz 138 ehemaligen Armeewaffen, 91 zivile Feuerwaffen, drei Schalldämpfer, 31 Bajonette, Faschinenmesser und Dolche sowie rund 100 Kilogramm Munition abgegeben.

Nachmeldefrist bis 12. Dezember
Mit der straf- und gebührenfreien Waffen- und Munitionsabgabe könne einer illegalen Entsorgung vorgebeugt werden, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Schwyz. Dies besonders im Hinblick darauf, dass am Samstag, 12. Dezember, die Nachmeldefrist gemäss neuem Waffengesetz für nicht gemeldete Waffen abläuft.

Daher organisiert die Kantonspolizei Schwyz zwei freiwillige Waffenabgabetage:

  • Am Samstag, 12. Dezember, von 9 bis 14 Uhr bei der Retablierungsstelle Schwyz im Kaltbach gegenüber dem Verkehrsamt in Schwyz  
  • und am Samstag, 19. Dezember, von 9 bis 14 Uhr beim Zeughaus Lachen, an der Zeughausstrasse in Galgenen.

Noch vor gut einem Jahr sah die Kantonspolizei Schwyz keinen Grund, Waffenabgabetage durchzuführen. Mit der Nachmeldefrist haben die Verantwortlichen offenbar ihre Meinung geändert.

Ordonanzwaffen nicht melden
Auch nach den freiwilligen Abgabetagen kann die Schwyzer Bevölkerung Waffen und Munition auf jedem Polizeiposten im Kanton gegen eine Verzichtserklärung abgeben. Nicht nachzumelden sind:

  • Feuerwaffen oder Waffenbestandteile, die mittels Waffenerwerbschein oder Ausnahmebewilligung bei einem Waffenhändler erworben wurden;  
  • Ordonanzwaffen, die der Besitzer von der Militärverwaltung erhalten hat.

Noch bis am 12. Dezember können Waffen bei der Kantonspolizei Schwyz nachgemeldet werden. Das entsprechende Formular gibt es auf der Homepage.

ana