KANTON SCHWYZ: Wenn das Arbeitsamt schliesst

Auf 2009 werden Gemeinde-Arbeitsämter aufgehoben. Neu müssen sich Arbeitslose direkt beim RAV anmelden.

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Den Weg ins Gemeinde-Arbeitsamt können sich Arbeitslose bald sparen. Ab 2009 gibt es die Arbeitsämpter nicht mehr. (Bild Keystone)

Den Weg ins Gemeinde-Arbeitsamt können sich Arbeitslose bald sparen. Ab 2009 gibt es die Arbeitsämpter nicht mehr. (Bild Keystone)

Die erste Anlaufstelle für Arbeitslose im Kanton Schwyz ist bisher immer das Arbeitsamt der Gemeinde gewesen. Dort wurde zusammen mit der verantwortlichen Person ein Dossier erstellt, welches dann ans Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) weitergeleitet wurde. Alles Weitere lief dann einzig über das RAV. Auf den 1. Januar 2009 sollen nun alle Gemeinde-Arbeitsämter aufgehoben werden.

Die kommunalen Arbeitsämter waren mit Teilpensen besetzt
Neu wird das RAV Goldau für Innerschwyzer und Lachen für Ausserschwyzer Gemeinden zur ersten Anlaufstelle von Arbeitslosen. Die Gemeinden müssen für die Arbeitslosen in Zukunft lediglich eine Wohnungsbescheinigung bereitstellen. Ein Pilotprojekt bei den Gemeinden Lachen und Arth hat erste Erkenntnisse geliefert. Die Rückmeldungen waren positiv. So gut, dass Freienbach, Lachen, Einsiedeln, Schwyz, Arth und Küssnacht bereits jetzt ihre Anlaufstelle ans RAV abgegeben haben.

Dass nun die kommunalen Arbeitsämter aufgehoben werden, «klingt dramatischer als es eigentlich ist», so Andreas Bucher von der kantonalen Verwaltung. Denn das Arbeitsamt besteht nicht aus einem 100-Prozent-Pensum, lediglich aus einem Teilpensum. Was mit den Gemeindeangestellten passiert, die ein Teilpensum beim Arbeitsamt ausgeführt haben, ist Sache der Gemeinden.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.