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KANTON SCHWYZ: Zu transparent: Kritik an dünnen Stimmcouverts

Im Kanton Schwyz prüft die Staatskanzlei, ob die für den 5. Juni verschickten Couverts mit den Abstimmungsunterlagen zu transparent sind. Mehrere Stimmberechtigte kritisieren, dass ihre Namen durch das Stimmcouvert hindurch von aussen lesbar ist.
Mehrere Stimmbürger im Kanton Schwyz kritisieren, dass die Wahl- und Abstimmungscouverts zu transparent sind. (Bild: pd)

Mehrere Stimmbürger im Kanton Schwyz kritisieren, dass die Wahl- und Abstimmungscouverts zu transparent sind. (Bild: pd)

Sieben Stimmberechtigte aus Pfäffikon und Altendorf liessen ihre entsprechende Feststellung von einem Notar beurkunden. Dies geht aus am Freitag der Nachrichtenagentur sda zugestellten Unterlagen hervor.

Bei den Couverts, die an die Gemeinde zurückgeschickt werden, seien Name und Adresse des Stimmbürgers von aussen vollständig lesbar, heisst es in dem Schreiben. Die gesetzlich erforderliche Anonymität sei damit nicht gewährleistet.

Betroffen sind angeblich Stimmcouverts aus den Gemeinden Feusisberg, Ingenbohl, Tuggen, Wangen und Wollerau.

Die Schwyzer Staatskanzlei will die Couverts prüfen und allfällig notwendige Massnahmen einleiten, wie sie mitteilte. Die Staatskanzlei bekam durch Medienanfragen Wind von den Vorwürfen.

Die Staatskanzlei hält fest, dass entscheidend sei, dass das Abstimmungsgeheimnis gewahrt bleibe. Das sei der Fall, wenn der Abstimmungszettel vorschriftsgemäss ins Stimmkuvert gelegt und das Stimmkuvert verschlossen werde. Dann seien keine Rückschlüsse auf das Abstimmungsverhalten eines Stimmberechtigten möglich. (sda)

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