KANTON SCHWYZ: Zukunftsrat soll Langfristigkeit sicherstellen

Im politischen Alltag wird nur kurzfristig gedacht. Diesem Übel solle ein Zukunfts­rat abhelfen, wurde am Montag in Schwyz gefordert.

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Robert Unteregger, Geschäftleiter der Stiftung Zukunftsrat. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Robert Unteregger, Geschäftleiter der Stiftung Zukunftsrat. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Im Kanton Schwyz soll die Entwicklung künftig auch langfristig geplant werden. Dafür fehle im heutigen politischen Alltag des Bundes, der Kantone und Gemeinden eine ständige Einrichtung, meinte Robert Unteregger, der Geschäftsleiter der Stiftung Zukunftsrat. Darum sollte sich künftig im Kanton ein Gremium mit den kommenden 10 bis 20 Jahren befassen.

Heute leide nämlich das politische Tagesgeschäft unter einer gewissen Kurzfristigkeit. Die Forderung nach einem Zukunftsrat wurde zum Entwurf für eine neue Kantonsverfassung eingebracht. Dort solle ein Zukunftsrat mit entsprechenden Kompetenzen Eingang finden. Untereggers Stiftung verfolgt diese Idee schon seit ein paar Jahren und konnte in den Kantonen Waadt, Graubünden und St. Gallen bereits erste Erfolge verbuchen.

Das Konzept des Zukunftsrats wurde am Montag an einer Pressekonferenz in Schwyz von der schweizerischen Stiftung Zukunftsrat vorgestellt.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.