KANTON SCHWYZ: Zuwanderer kommen vor allem aus der EU

In den Kanton Schwyz Zuziehende aus dem Ausland stammen beinahe ausnahmslos aus der EU. Ein Grossteil von ihnen übt Hilfs- und Fachfunktionen aus.

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Kurt Zibung, Vorsteher des Schwyzer Volkswirtschaftsdepartements. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Kurt Zibung, Vorsteher des Schwyzer Volkswirtschaftsdepartements. (Archivbild Laura Vercellone/Neue SZ)

Im 1. Halbjahr 2010 sind total 662 Personen aus dem Ausland in den Kanton Schwyz gezogen. Wie es in einer Mitteilung des Schwyzer Volkswirtschaftsdepartements heisst, habe es sich dabei in 87 Prozent der Fälle um Personen aus Ländern der EU gehandelt. Weitere 10 Prozent kamen aus der erweiterten EU. Nur 4 Prozent (oder 23 Personen) stammten aus einem Drittstaat.

Den grössten Anteil machen mit 48 Prozent Personen aus Deutschland aus. Es folgen Personen aus Portugal (12 Prozent), aus Grossbritannien und aus Italien (je 7 Prozent).

Die Zuwanderer aus dem Ausland arbeiten in den meisten Fällen (39 Prozent) in Hilfsfunktionen, führen also einfache Arbeiten ohne besondere berufliche Ausbildung aus. 37 Prozent der Zuziehenden sind in einer Fachfunktion tätig, meistern also schwierige Aufgaben. 19 Prozent der zugezogenen Personen gehen keiner Arbeit nach.

ana/bb