Kanton will mehr im Strommarkt verdienen

Der Schwyzer Kantonsrat möchte im Strombereich mehr Geld einnehmen. Eine Studie zeigt ihm hier aber enge Grenzen auf.

Drucken
Teilen
Gut die Hälfte der Schwyzer Stromproduktion stammt von privaten Anbietern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Gut die Hälfte der Schwyzer Stromproduktion stammt von privaten Anbietern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Mehr Geld im Strommarkt verdienen: Dieses Ziel möchte der Schwyzer Kantonsrat verfolgen. Darum stoppte er letzten Herbst die Arbeiten an einer kantonalen Stromverordnung. Die Regierung solle zuerst eine kantonale Energiestrategie vorlegen, verlangte der Kantonsrat.

Kaum Möglichkeiten

Jetzt liegt diese energiepolitische Studie vor. Sie bringt laut dem kantonalen Baudirektor Othmar Reichmuth ein ernüchterndes Resultat. Weil die Hälfte der Schwyzer Stromproduktion in privaten Händen liegt, haben der Kanton, Bezirke und Gemeinden hier wenig Spielraum. Vorteile könnten höchstens bei Konzessionserneuerungen herausgeholt werden, steht in der Studie. Doch auch dort stelle sich die Frage, ob bei der Erneuerung eine Besserstellung der Konzessionsgeber resultiere.

Bert Schnüriger/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung oder als Abonnent/In kostenlos im E-Paper.