Kanton will Werkhof Ingenbohl kaufen

Für über 4 Millionen Franken will der Kantons Schwyz vom Bund den Werkhof in Ingenbohl übernehmen. Stimmt der Kantonsrat dem Geschäft zu, haben die Stimmberechtigten das letzte Wort.

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Eingang zum Werkhof Ingenbohl. (Bild: Erhald Gick / Neue SZ)

Eingang zum Werkhof Ingenbohl. (Bild: Erhald Gick / Neue SZ)

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz beantragt beim Kantonsrat einen Verpflichtungskredit in Höhe von 4,07 Millionen Franken für den Kauf des Werkhofes an der Gätzlistrasse in Ingenbohl.

Der Werkhof in Ingenbohl wurde vor gut 30 Jahren vom Bund für den Unterhalt der Nationalstrasse N4 gebaut. Auf dem Gelände sind auch verschiedene Einrichtungen der kantonalen Verwaltung untergebracht. Seit dem 1. Januar 2008 wird der Unterhalt der N4 im Abschnitt Flüelen – Küssnacht vom Stützpunkt Flüelen aus erbracht. Der Bund unterhält in Ingenbohl zwar weiterhin einen Nebenstützpunkt, benötigt das Gesamtareal aber nicht mehr.

Immobilienstrategie berücksichtigt

Der Regierungsrat erachte den Kauf der Liegenschaft als vorteilhaft, da der Kaufpreis als angemessen beurteilt werde, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Zudem stehe der Kauf im Einklang mit der Immobilienstrategie des Kantons Schwyz, die einen möglichst hohen Anteil von eigenen Liegenschaften anstelle von Mietlösungen anstrebe.

Unter der Voraussetzung, dass der Kantonsrat diesem Antrag zustimmt, werden die Stimmberechtigten abschliessend über den Kauf entscheiden können.

pd/bep