Kantone wollen Psychiatrie zusammenlegen

Die Kantone Uri, Schwyz und Zug wollen in der ambulanten Psychiatrieversorgung zusammenarbeiten. Dazu sollen die psychiatrischen Dienste sowie die Psychiatrische Klinik Zugersee in einer Organisation zusammengefasst werden.

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Die psychiatrische Klinik Zugersee in Oberwil. (Bild: Alexandra Wey/Neue ZZ)

Die psychiatrische Klinik Zugersee in Oberwil. (Bild: Alexandra Wey/Neue ZZ)

Die Kantone Uri, Schwyz und Zug wollen ihre Zusammenarbeit in der stationären Psychiatrieversorgung auf den ambulanten Bereich ausdehnen. Laut einer Mitteilung des Psychiatriekonkordats soll damit den Patientinnen und Patienten im Sinne der integrierten Versorgung die bestmögliche Behandlung geboten und ein nahtloser Übergang zwischen den stationären und ambulanten Angeboten ermöglicht werden. Dazu sollen die ambulanten beziehungsweise sozialpsychiatrischen Dienste in den drei Kantonen sowie die Psychiatrische Klinik Zugersee in einer Organisation zusammengefasst werden. Die bestehenden Standorte sollen erhalten bleiben.

Umsetzung noch nicht terminierbar

Betroffen sind namentlich der Sozial Psychiatrische Dienst Uri, der Sozialpsychiatrische Dienst des Kantons Schwyz, der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst Schwyz, die Ambulanten Psychiatrischen Dienste des Kantons Zug sowie die Psychiatrische Klinik Zugersee.

Die beteiligten Organisationen können nun bis zum 1. Oktober zur geplanten Integration Stellung nehmen. Anschliessend wird das Psychiatriekonkordat die organisatorischen, finanziellen und gesetzlichen Konsequenzen im Einzelnen analysieren und das Geschäft zuhanden der politischen Behörden aufarbeiten. Die konkrete ist zeitlich noch nicht genau terminierbar.

pd/bep