FDP-Basis gegen Päckli mit CVP

Die Freisinnigen wollen keine Listenverbindung mit der CVP. Die Delegierten pfiffen ihre Parteileitung am Montagabend in Sempach zurück.

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Einsammeln der Stimmen: Die FDP-Delegierten wollen bei den Nationalratswahlen keine Listenverbindung mit der CVP eingehen. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Einsammeln der Stimmen: Die FDP-Delegierten wollen bei den Nationalratswahlen keine Listenverbindung mit der CVP eingehen. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Die geplante Listenverbindung zwischen CVP und FDP für die Nationalratswahlen vom 23. Oktober kommt nicht zu Stande. Die Delegierten der FDP haben den entsprechenden Antrag der Parteispitze in Sempach klar mit 199 zu 42 Stimmen abgelehnt.

Die Delegierten nominierten ausserdem acht von zehn Kandidaten für den Nationalrat. Zwei weitere Personen sollen in spätestens zwei Wochen nachnominiert werden. Es kandidieren:

Otto Ineichen (70) aus Sursee
Peter Schilliger (52) aus Udligenswil
Ruedi Amrein (52) aus Malters
Peter Balsiger (51) aus Kriens
Angela Pfäffli (56) aus Grosswangen
Hildegard Meier (53) aus Willisau
Cédric Vollmar (25) aus Luzern
Albert Vitali (56) aus Oberkirch

Im Gegensatz zu den Nationalratswahlen streben die Freisinnigen für die Ständeratswahlen eine gegenseitige Wahlunterstützung mit der CVP an. Der FDP-Sitz in der kleinen Kammer ist wegen des Rücktritts von Helen Leumann vakant. Nominiert ist der zurücktretende Nationalrat Georges Theiler.

Lukas Nussbaumer; rem

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Nachnomination

Nachträglich wurde Guido Durrer (57) aus Luzern auf die Nationalrats-Liste der FDP gesetzt.

bep