Ständeratswahlen: CVP gibt FDP Korb

Die FDP kann bei den Ständeratswahlen nicht auf den Support der CVP zählen. Grund ist das Nein der FDP zur Listenverbindung bei den Nationalratswahlen.

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Erneut nominiert: CVP-Ständerat Konrad Graber. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Erneut nominiert: CVP-Ständerat Konrad Graber. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

CVP und FDP marschieren getrennt in den Wahlherbst. Nachdem sich die FDP-Basis am Montagabend gegen eine Listenverbindung mit der CVP bei den Nationalratswahlen gestellt hatte, entschieden sich die CVP-Delegierten am Dienstagabend in Emmenbrücke gegen eine gemeinsame Liste bei den Ständeratswahlen.

Konrad Graber einstimmig nominiert

Unbestritten war die Nomination des bisherigen Ständerats Konrad Graber aus Kriens. Die Delegierten portierten den 53-Jährigen einstimmig für eine zweite Amtsdauer. Graber sass von 1987 bis 2007 im Kantonsrat und präsidierte die Kantonalpartei zwischen 1997 und 2001. Im Ständerat ist Graber unter anderem Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben und der Geschäftsprüfungskommission.

Die Nominierten für die Nationalratswahlen stehen bei der CVP bereits seit Oktober 2010 fest. Es sind dies:

Ida Glanzmann-Hunkeler, Nationalrätin, Altishofen (Willisau)
Ruedi Lustenberger, Nationalrat, Romoos (Entlebuch)
Pius Segmüller, Nationalrat, Luzern (Luzern-Stadt)
Andrea Gmür-Schönenberger, Kantonsrätin, Luzern (Luzern-Stadt)
Kathrin Graber, Einwohnerrätin, Kriens (Luzern-Land)
Leo Müller, Kantonsrat, Ruswil (Sursee)
Daniel Piazza, Einwohnerrat, Kriens (JCVP/Luzern-Land)
Martin Schwegler, Parteipräsident, Menznau (Willisau)
Josef Wyss, ehem. Ortsparteipräsident, Eschenbach (Hochdorf)
Pius Zängerle, Kantonsrat, Adligenswil (Luzern-Land)

Lukas Nussbaumer/bep

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.