Bettelnde Strassenmusikanten unerwünscht

Eine neue Verordnung in der Stadt Luzern will «Scheinmusiker» von der Strasse holen. Und auch die Guuggenmusigen erhalten eine neue Regel.

Merken
Drucken
Teilen
Strassenmusikant «Armos» spielt auf der Kapellbrücke. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Strassenmusikant «Armos» spielt auf der Kapellbrücke. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Kein April-Scherz: Strassenmusikanten müssen sich per sofort an strengere Regeln halten. So sind Strassendarbietungen auf Brücken ab sofort verboten. Zudem gilt ein Sitzverbot für Strassenmusikanten auf Trottoirs, Schaufenstereinfassungen, Boulevardbetriebsmobiliar und Plätzen – also praktisch überall.

Die Bestimmungen sind Teil der Verordnung über die Nutzung des öffentlichen Grundes, welche auf den 1. April in Kraft tritt. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird mit einjährigem Spielverbot bestraft. Wer auch dieses missachtet, kann gebüsst werden. Kontrolliert wird durch die Stadt, nicht durch die Polizei.

Weiterhin erlaubt und nicht bewilligungspflichtig bleibt das Musizieren in der Öffentlichkeit zwischen 16 und 22 Uhr werktags, pro Tag darf nicht länger als 30 Minuten am gleichen Standort gespielt werden. Ausnahmen sind möglich für Anlässe wie das Strassenmusikfestival oder den Flüchtlingstag.

Neu darf Guuggenmusig explizit nur während der Fasnacht und an fasnachtsbezogenen Anlässen gespielt werden. Dazu zählen neben Schmutzigem Donnerstag und Güdigsmontag und -dienstag etwa auch der Rüüdige Samstag.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.