Pilatus-Deal mit Indien perfekt

Der 479-Millionen-Deal der Stanser Pilatus-Werke mit Indien steht nach langer Verzögerung offenbar kurz vor Abschluss. Die «Times of India» berichtete, dass das Sicherheitskomitee in dieser Woche den Vertrag durchwinken werde.

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Insgesamt werden 24 PC 7 Mk-II nach Indien geliefert. (Bild: Pilatus Aircraft Ltd)

Insgesamt werden 24 PC 7 Mk-II nach Indien geliefert. (Bild: Pilatus Aircraft Ltd)

Die Lieferung der ersten Pilatus-Flugzeuge beginnt 15 Monate nach der Vertragsunterzeichnung. Innerhalb von 25 Monaten sollen 24 PC-7 Mk-II nach Indien geliefert werden. Der Vertrag wurde bereits im Juni 2011 publik, doch die Unterzeichnung verzögerte sich wegen Korruptionsvorwürfen in Indien. Der Deal beläuft sich auf umgerechnet 479,7 Millionen Schweizer Franken, berichtet die «Times of India».

Die Inder haben ein Problem mit ihren veralteten Trainingsflugzeugen und der schlechten Ausbildung der Kampfpiloten. Seit 1970 seien über 39 Prozent der Abstürze auf menschliches Versagen und schlechtes Training zurückzuführen. Nachdem der Pilatus-Konkurrent Korean Aerospace es sich mit indischen Parlamentariern verscherzt hat, stehen die Zeichen für den Pilatus-Deal definitiv auf Grün.

pd/zim