EINSIEDELN: Bereits 7830 Steine verkauft

Die Renovationen im Kloster Einsiedeln schreiten voran. Läuft alles nach Plan, kann im nächsten Jahr der Klosterplatz angegangen werden.

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Heino von Prondzwynski, Präsident der Vereinigung der Freunde des Kloster Einsiedeln, zeigt einen Stein mit Gravur. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Heino von Prondzwynski, Präsident der Vereinigung der Freunde des Kloster Einsiedeln, zeigt einen Stein mit Gravur. (Bild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Vor bald vier Jahren hat sich die Vereinigung der Freunde des Kloster Einsiedelns an die nicht ganz einfache Aufgabe gemacht, 12 Millionen Franken für die Restaurierung des Klosterplatzes und des Abteihofes aufzutreiben. Aus diesem Grund wurde eine Webseite lanciert, über die Interessierte 0,75 Quadratmeter grosse Teilstücke des Platzes kaufen können. Bis gestern konnten so 7830 von insgesamt 18 100 solcher Einheiten verkauft werden. Die Kampagne wurde im März mit der begehrten Swiss-Marketing-Trophy in der Kategorie Non-Profit-Organisation ausgezeichnet.

Beliebtes Weihnachtsgeschenk
«Anfänglich lief die Aktion sehr gut, sogar viel stärker als erwartet», erklärt Heino von Prondzynski, Präsident der Vereinigung der Freunde des Kloster Einsiedelns. Danach sei der Verkauf allmählich zurückgegangen. «Im Moment können wir so noch 3000 bis 5000 Franken pro Woche sammeln.» Von Prondzynski hofft mit dem Weihnachtsgeschäft bis Ende Jahr noch eine Fläche für rund 200 000 Franken zu verkaufen. «Zu Weihnachten ist es ein beliebtes Geschenk.» Für Spenden ab 400 Franken gibt es ein handgeschnitztes Figürchen der Schwarzen Madonna dazu – im Marienmonat Mai besonders gefragt. Und wer 1000 Franken und mehr spendet, kann seinen Namen auf einem der Pflastersteine eingravieren lassen. Die ersten 400 solcher Steine werden in den nächsten Tagen im Abteihof eingesetzt.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.