In Andermatt wird abgespeckt

Für AGS-Präsident Franz Steinegger ist der Businessplan für den Ausbau des Skigebiets Andermatt–Sedrun Makulatur.

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Die Gemsstockbahn in Andermatt soll in Balance mit den Infrastrukturen im Gebiet Nätschen-Gütsch betrieben werden. (Archivbild/Neue UZ)

Die Gemsstockbahn in Andermatt soll in Balance mit den Infrastrukturen im Gebiet Nätschen-Gütsch betrieben werden. (Archivbild/Neue UZ)

Die Skiinfrastrukturen im Gebiet Andermatt-Oberalp-Sedrun sollen ausgebaut werden. Doch jetzt wird das Projekt offenbar abgespeckt. Der Hauptgrund dafür: unrealistische Erwartungen bezüglich Unterstützung durch die öffentliche Hand. Im Businessplan wird von rund 80 Millionen Franken ausgegangen. «Man dürfte plus/minus wohl bei der Hälfte landen», sagt der Verwaltungsratspräsident der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG (AGS), Franz Steinegger, im Interview. «Wenn die Gelder der öffentlichen Hand nicht im erwarteten Ausmass fliessen, dann funktioniert der Businessplan nicht. Mit andern Worten: Der Businessplan, der in Bern liegt, kann in den Papierkorb geworfen und das Gesuch muss nachgebessert werden», erklärt Steinegger. Das redimensionierte Projekt, das jetzt von allen Beteiligten diskutiert werde, soll auf Investitionen von 130 statt 200 Millionen Franken basieren. «Damit nähern wir uns den Vorschlägen der AGS vom Januar 2008.»

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