Teurere Tickets sind eine Option für den EVZ

Der EVZ wird wohl künftig für den Grossteil der Polizeikosten ausserhalb des Stadions aufkommen müssen. Doch noch will der Verein nicht aufgeben.

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Eine Option wäre, die Anzahl Gästefans zu beschränken, im Bild ZSC-Anhänger, die zum Stadion ziehen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Eine Option wäre, die Anzahl Gästefans zu beschränken, im Bild ZSC-Anhänger, die zum Stadion ziehen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Künftig sollen dem EV Zug die polizeilichen Leistungen zu 60 Prozent in Rechnung gestellt werden. Dafür hat sich der Zuger Kantonsrat vergangene Woche in erster Lesung ausgesprochen. In der letzten Saison hätte der EVZ demzufolge einen Betrag von rund 150 000 Franken übernehmen müssen – zusätzlich zu den Kosten von zirka einer halben Million Franken, die er für die Sicherheit innerhalb des Stadions trägt.

Einschränkungen im Fansektor?

«Wir haben nun 60 Tage Zeit bis zur zweiten Lesung im Kantonsrat», sagt Roland Wyss, kaufmännischer Geschäftsführer des Vereins. Aber was, wenn der Kantonsrat hart bleibt und der EVZ bald 60 Prozent der polizeilichen Leistungen berappen muss? «Dann gibt es ein paar Szenarien, die wir durchspielen müssten», so Wyss. So könnten beispielsweise die Eintrittspreise erhöht werden. «Eine weitere Möglichkeit würde darin bestehen, dass wir auf die Fans der Gastmannschaft verzichten oder wenigstens deren Sektor im Stadion anpassen.»

Yvonne Anliker

Das ausführliche Interview lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.