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KANTONSFINANZEN: Schwyzer Budget rechnet für 2018 mit schwarzen Zahlen

Das Entlastungsprogramm im Kanton Schwyz zeigt Wirkung: Die Regierung weist für das Budget 2018 ein Plus von 11,8 Millionen Franken aus. Mehreinnahmen kalkuliert das Finanzdepartement bei den Steuern und bei der Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank ein.
Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel hält nichts von einer Steuerbefreiung von Personen mit wenig Einkommen. (Bild: Jürg Auf der Maur (Schwyz, 24. September 2016))

Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel hält nichts von einer Steuerbefreiung von Personen mit wenig Einkommen. (Bild: Jürg Auf der Maur (Schwyz, 24. September 2016))

Gleich zwei gute Nachrichten verbreitete die Schwyzer Regierung mit der Präsentation des Aufgaben- und Finanzplans 2018 bis 2021 vom Donnerstag. Bei einem Aufwand von 1,5 Milliarden Franken für das kommende Jahr rechnet der Kanton mit einem Ertragsüberschuss von 11,8 Millionen Franken.

Damit nicht genug: Für die laufende Rechnung hatte die Regierung ein Defizit von fast 50 Millionen Franken budgetiert. Weil die Steuereinnahmen 2016 höher ausgefallen seien, dürfte auch das Jahr 2017 mit einem Ertragsüberschuss abgeschlossen werden.

Der Finanzplan zeigt bis 2021 einen stabilen Haushalt. Allerdings führe die steigende Investitionstätigkeit in Hoch- und Tiefbauprojekte ab 2020 voraussichtlich zu Finanzierungsfehlbeträgen.

Mehr Steuereinnahmen

Auf der Einnahmeseite beim Voranschlag 2018 schlagen die Steuern mit zusätzlichen rund 82 Millionen Franken sowie einer Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank von 12,4 Millionen Franken positiv zu Buche. Anderseits erhöhen sich aber die Beiträge für den Nationalen Finanzausgleich um 12 Millionen und die Beiträge für den innerkantonalen Finanzausgleich um 11 Millionen Franken.

Einen Anstieg verzeichnen auch die gebundenen Kosten der Spitalfinanzierung und der Behinderteneinrichtungen um 5,4 Millionen und der Sozialversicherungen um 5,2 Millionen Franken.

Bei den Nettoinvestitionen geht das Budget von 57,6 Millionen Franken aus. Ende 2018 dürfte das Eigenkapital des Kantons rund 150 Millionen Franken betragen. Keine Veränderung ist beim Steuerfuss geplant: Diesen belässt die Regierung bei 170 Prozent für natürliche und juristische Personen.

Unklarheit bei Steuervorlage

Grund dafür sei, dass noch Unklarheiten aufgrund des aktuellen Verfahrensstandes bei der Umsetzung der Steuervorlage 17 bestehen. Auch könnte sich eine vorzeitige Anpassung des Unternehmensbesteuerungsniveaus durch den Kantonsrat als nachteilig erweisen und die steuerliche Attraktivität vermindern, mahnt die Regierung.

Schwyz hatte in der Vergangenheit das Entlastungsprogramm 2014 bis 2017 aufgegleist, das sich nun in der Schlussphase befindet. In dessen Rahmen wurde etwa das Steuergesetz teilrevidiert, das Steuersubstrat gesteigert und der Steuerfuss stetig erhöht. Das Projekt "Finanzen 2020" soll nun den Finanzierungsbedarf und nachhaltige Finanzierungsvarianten festlegen. (sda)

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