KANTONSGERICHT: Der Todesfahrer will einen Freispruch

Das Schwyzer Bezirksgericht verurteilte im Januar einen Bundesangestellten. Gestern wehrte er sich vor höherer Instanz gegen dieses Urteil.

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Die Unfallstelle zwischen Goldau und Steinen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Unfallstelle zwischen Goldau und Steinen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Goldau und Steinen kam 2005 ein siebenjähriges Kind ums Leben. Es war auf einer Nebenstrasse mit einem Allradfahrzeug der Armee zusammengestossen. Das Bezirksgericht Schwyz verurteilte im Januar 2008 den Lenker des Militärfahrzeugs wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Geldstrafe von 5500 Franken und zu einer Busse von 2000 Franken.

Gestern erhob der Bundesangestellte vor dem Schwyzer Kantonsgericht Berufung. Er forderte einen Freispruch. Ihm könne keine Verletzung der Sorgfaltspflicht vorgeworfen werden, erklärte der Angeklagte. Der Staatsanwalt und der Anwalt der Familie des Opfers forderten erneut eine Verurteilung. Dem Angeklagten wurde vor allem vorgeworfen, auf der 4,5 Meter breiten Militärstrasse nicht genügend rechts gefahren zu sein.

Das Urteil des Kantonsgerichts steht noch aus.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.