KANTONSRAT: Fall Lucie: Der Expertenbericht bleibt geheim

Die Probleme sind bekannt: Innerhalb der Justizbehörden kommuniziert man schlecht. Warum das so ist, soll ein Geheimnis bleiben.

Drucken
Teilen
PUK-Präsident Peppino Beffa. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

PUK-Präsident Peppino Beffa. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Expertenbericht des ehemaligen Berner Oberrichters Jürg Sollberger wird nicht veröffentlicht. Sollberger war von einer im Schwyzer Kantonsrat eingesetzten parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) mit den Abklärungen betraut worden. Abklären sollte Sollberger, wie es zu den Pannen um die Datenübermittlung im Mordfall Lucie kommen konnte.

Das hat Sollberger auch gemacht. Und er hat dabei herausgefunden, dass die Kommunikation innerhalb der betroffenen Justizbehörden im Kanton Schwyz denkbar schlecht ist. Das bestätigte auch die vom Kantonsrat eingesetzte PUK. Sie war es auch, die entschied, dass der Bericht Sollbergers nur ihrer Meinungsbildung dienen soll und keinesfalls an die Öffentlichkeit gelangen dürfe. Es seien darin sensible Daten, die das Amtsgeheimnis verletzten könnten, erläuterte PUK-Präsident Peppino Beffa den Beschluss. Dagegen wehrten sich an der Kantonsratssession vor allem Mitglieder der FDP und der SP.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.