KANTONSRAT: Mehrheit ist gegen Axentunnels

Der Kantonsrat sagt Ja zu einem verkürzten Sisikoner Tunnel, aber Nein zum milliardenteuren Ausbau des Axen. Die Rechnung macht er ohne den Bund.

Drucken
Teilen
Kantonsingenieur Galatti bei der Präsentation des neuen Tunnels. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Kantonsingenieur Galatti bei der Präsentation des neuen Tunnels. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Ausbau des Axen für knapp eine Milliarde Franken führte am (gestrigen) Donnerstag im Kantonsrat zu teils hitzigen Wortgefechten. Eine parlamentarische Gruppe  angeführt von Peter Steinegger, CVP, Schwyz, hat die Initiative gegen dieses gewaltige Bauvorhaben des Bundes ergriffen. Um den Schwyzer Unternehmer Christoph Weber, FDP, Schwyz, hat sich aber ein wirtschaftlich orientiertes Prokomitee gebildet. Dieses sprach sich gestern deutlich für die Tunnelvarianten des Bundes aus.

Die Frage, ob es die Tunnelbauwerke tatsächlich braucht, wurde unter verschiedenen Gesichtspunkten Pro und Kontra beleuchtet. Regierungsrat Lorenz Bösch: «Der Bund entscheidet über das Axenprojekt und er hat sich bereits für den Ausbau ausgesprochen.» 

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.