KANTONSRAT: Neue Legislatur beginnt mit Politritualen

Das Volk hat im März den Kantonsrat neu gewählt. Am Mittwoch trafen sich die Ratsmitglieder erstmals in neuer Zusammensetzung.

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Die Regierungs- und Kantonsräte beim Amtseid in der Schwyzer Pfarrkirche. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Regierungs- und Kantonsräte beim Amtseid in der Schwyzer Pfarrkirche. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der hundertköpfige Schwyzer Kantonsrat hat mit der Neuwahl vom 16. März sein Gesicht stark verändert: Gestern zogen 37 neue Ratsmitglieder erstmals in den Saal. Eingeleitet wurde die Eröffnungssitzung zur vierjährigen Legislatur im Rathaus Schwyz traditionellerweise vom ältesten Mitglied des Rats. Kantonsrätin Vreni Stössel aus Schindellegi wunderte sich in ihrer Eröffnungsrede etwas darüber, dass sie mit 60 Jahren schon die Älteste im Parlament sei.

Wahlbeschwerde der Grünen
Einstimmig hiess der Rat anschliessend die Wahlen vom 16. März gut. Peppino Beffa, CVP, Schwyz, schilderte dem Rat kurz die von den Grünen gegen die Wahl eingereichte Beschwerde. Die Beschwerde richte sich gegen das Schwyzer Wahlsystem, nicht gegen das eigentliche Ergebnis. Darum sei auf die Beschwerde nicht einzutreten.

Mit 96:0 Stimmen wählte der Rat den CVP-Kantonsrat Pius Schuler aus Rothenthurm zum neuen Präsidenten für ein Jahr. Der 46 Jahre alte Landwirt gehört dem Schwyzer Kantonsrat seit 1996 an. Ihm gratulierte im Saal anschliessend auch der Gemeinderat Rothenthurm zur Wahl. «Schön, dass die Ehre dieses hohen Amtes auf unsere Gemeinde fällt», sagte Gemeindepräsident Hubert Schuler.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.