Kantonsrat Obwalden macht 11 Millionen für Alpnachersee-Aufwertung locker

Die Aufwertung des Südufers am Alpnachersee im Zuge des Hochwasserprojekts ist dem Obwaldner Kantonsrat 10,95 Millionen Franken wert. Er hat am Donnerstag einen entsprechenden Objektkredit genehmigt.

Janick Wetterwald
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Das Ufer vom Alpnachersee erhält eine Aufwertung. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, 11. September 2019)

Das Ufer vom Alpnachersee erhält eine Aufwertung. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, 11. September 2019)

Der Rat sprach sich mit 44 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltungen für die Finanzierung des Teilprojekts aus. Das Geld wird unter anderem die Seeschüttungen im Bereich der Mündungsbucht der Sarneraa berappen. Dort kommt überschüssiges Ausbruch- und Aushubmaterial aus dem 6,6 Kilometer langen Hochwasserentlastungsstollen bei Sarnen sowie Material von ausserkantonalen Projekten zu liegen.

Weiter wird die Flurstrasse zwischen Eichibrücke und dem Südufer des Alpnachersees angepasst und verstärkt. Vorgesehen sind Massnahmen im Bereich der Mündungsbucht Sarneraa zur Aufwertung des Freizeit- und Erholungsraums für Bevölkerung und Besucher.

Der Sprecher der FDP im Rat äusserte Unverständnis über Einsprachen der Umweltverbände gegen das Projekt. Es bedürfe bei einem solchen Vorhaben stets der Kompromisse, gab er zu bedenken.

Einen zweiten Objektkredit über 1,59 Millionen Franken winkte der Kantonsrat einstimmig durch. Er ist für die Substanzerhaltung mit Ausbau der Melchtalerstrasse in Kerns nötig. Auf der drei Kilometer langen Strecke zwischen St. Niklausen und Melchtal sind Fahrbahn und Kunstbauten an verschiedenen Stellen dringend sanierungsbedürftig. Es sei kein Luxusprojekt, sagte Baudirektor Josef Hess