KANTONSRAT: Vom Energiegesetz blieb nicht viel übrig

Der Kanton Schwyz soll ein erstes Energiegesetz erhalten. Es kam am Mittwoch aber arg gerupft aus der Debatte im Kantonsrat.

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Das neue Schwyzer Energiegesetz strahlte nach der Kantonsrats-Debatte nicht mehr so hell. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das neue Schwyzer Energiegesetz strahlte nach der Kantonsrats-Debatte nicht mehr so hell. (Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die beiden Fraktionen der SVP und der FDP hatten an der Kantonsratssitzung vom Mittwoch dafür gesorgt, dass aus dem neuen Schwyzer Energiegesetz alles aus der Vorlage gestrichen wurde, was an Einschränkungen vorgeschlagen war: das Verbot von Schwimmbadheizungen, Aussenheizungen wie etwa die bekannten Gaspilze in Gartenwirtschaften, Grenzwerte für den Strombedarf bei Neubauten und generell das Verbot neuer Elektroheizungen.

In der Vorlage verblieb mehr oder weniger nur noch die finanzielle Förderung von sparsamer und rationeller Energienutzung sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien und Abwärme.

Das Gesetz wurde mit 57 gegen 39 Stimmen an die Volksabstimmung überwiesen. In der Schlussabstimmung stimmte vor allem die SVP-Fraktion geschlossen dagegen.

Bert Schnüriger/Neue SZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.