KAPO: Fesselnde Momente bei der Polizei

Die Schwyzer Kantonspolizei ist stets auf der Suche nach neuen Anwärtern. Hierfür schaltet sie auch Werbung, die aber nicht allen gefällt.

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Das Plakat der Kantonspolizei Schwyz. (Bild Kapo Schwyz)

Das Plakat der Kantonspolizei Schwyz. (Bild Kapo Schwyz)

«Ich wurde persönlich durch die Polizei verletzt, deshalb ist es meine Motivation, etwas dagegen zu unternehmen.» Der Basler Arzt Toni Held spricht damit die Werbekampagne der Schwyzer Kantonspolizei an.

«Es gibt doch auch die Möglichkeit, mit neutraler Werbung Anwärter zu suchen», so der praktizierende Allgemein- und Sportarzt aus Bärenwil bei Langenbruck. Er wisse aus eigener Erfahrung, welche Auswirkungen eine Verhaftung in einer psychischen Notlage habe. Deshalb sieht er keinen Grund, damit auch noch Werbung zu machen. Zudem biete man mit diesem Werbesujet falsche Anreize für die Polizeiausbildung. Er verlangt, dass die Aktion beendet wird.

Reto Pfister, Stabschef der Schwyzer Kantonspolizei, lehnt dies aber ab. «Werbung muss auffallen. Wir haben zahlreiche gute Reaktionen bekommen.»

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.