KATHOLISCHE KANTONALKIRCHE: Mehr Gelder für katholische Ausländer

Grösster Ausgabeposten der katholischen Kantonalkirche ist die Ausländerseelsorge.

Drucken
Teilen
Werner Inderbitzin, Präsident des katholischen Kirchenvorstands. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Werner Inderbitzin, Präsident des katholischen Kirchenvorstands. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

390'000 Franken gibt die Römisch-katholische Kantonalkirche Schwyz dieses Jahr für die Anderssprachigen-Seelsorge aus. Mit diesem Geld werden für Italiener, Portugiesen, Spanier, aber auch Polen oder Tamilen kirchliche Veranstaltungen durchgeführt. Der Betrag stiess schon im Herbst im katholischen Kirchenparlament des Kantons Schwyz auf Kritik, wurden aber trotzdem ins Budget 2009 geschrieben.

Die Ausgaben für diesen Bereich sind seit 2000 stetig angestiegen. 2000 lag der Betrag noch bei 285'000 Franken. Am 24. April tagt in Einsiedeln der Kantonskirchenrat, das Kirchenparlament der Schwyzer Katholiken. Dort schlägt der Kirchenvorstand den Parlamentariern eine Beitragserhöhung auf 450'000 Franken vor. Und ab 2012 soll der Betrag automatisch weiter steigen können.

Die Anderssprachigen-Seelsorge wird gesamtschweizerisch organisiert. Darum geht etwa ein Drittel der Schwyzer Gelder an Anlässe ausserhalb des Kantons.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.