KIBAG: Gesteinsbrocken richtet Schäden an

Die Kibag erweitert ihren Steinbruch. Diese Woche fiel deshalb ein Felsbrocken auf die Lauerzerstrasse. Besteht ein Sicherheitsrisiko?

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Die Spuren des Felseinschlags. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Die Spuren des Felseinschlags. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Zwei Kubikmeter gross war der Felsbrocken, der am Donnerstagnachmittag auf die Kantonsstrasse krachte. Neben der Kantonsstrasse schlug er zuerst auf dem Boden auf, rollte dann über die Strasse und legte die Leitplanke um, bevor er in den See fiel. Oberhalb der Stelle arbeitet die Kibag an der Steinbrucherweiterung. Beim Felsbrocken handelte es sich laut Theo Desax, Regionalleiter der Kibag Zentralschweiz, aber nicht um einen spontanen Gesteinsabbruch, sondern um eine kontrollierte Sprengung. «Wir haben während dieses Zeitraums die Kantonsstrasse zwischen Lauerz und Seewen gesperrt», so Desax. Für die Autofahrer und Spaziergänger hätte zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

Die Sicherheitsvorkehrungen der Kibag genügen gemäss Desax. Neben Auffangwannen seien Sicherheitsnetze installiert worden. Und bei kritischen Abtragungen werde die Strasse, wie eben am letzten Donnerstag, gesperrt, um Unfälle zu verhindern.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.