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KIESANLAGEN: Nuolen: Anwalt soll geschmiert worden sein

Anwohner der Kiesanlagen in Nuolen haben gegen ihren Ex-Anwalt Strafklage eingereicht. Sie werfen ihm Bestechung vor.
Luftbild der Kiesanlagen in Nuolen. (Bild mapsearch.ch)

Luftbild der Kiesanlagen in Nuolen. (Bild mapsearch.ch)

Der Streit um den Kiesabbau und die geplante Überbauung in Nuolen geht in die nächste Runde: Die Gegner des Projekts «Nuolen See» um Ursula Rothlin haben ihren ehemaligen Anwalt Linus Bruhin angezeigt. Dieser vertrat die Nuoler Bürger, die gegen die Verlängerung der Kiesabbaubewilligung eine Sammeleinsprache erhoben. Rothlin kritisiert einerseits die intransparente Information des Anwalts. Überdies habe sich Bruhin von der Gegenpartei, der Kibag, mit 12'000 Franken bezahlen lassen. «Dies grenzt an Bestechung. Deswegen haben wir nun gegen unseren ehemaligen Anwalt Strafanzeige eingereicht», sagt Rothlin.

Nach Ansicht von Linus Bruhin sind die 12'000 Franken der Kibag als eine Aufwandsentschädigung zu betrachten: «Diese Bezahlung ist rechtmässig erfolgt. Es ist üblich, dass man mit Hilfe der Gegenpartei die Kosten des Verfahrens aufteilt.» Man habe mit dem Vertrag das Optimum herausgeholt und für alle Seiten ein gutes Ergebnis erreicht. «Dass man mich nun anzeigt, empfinde ich als einen Rückenschuss.»

Magnus Leibundgut

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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