KINDERFASNACHTSUMZUG: Toi-Toi, Kühe und viel Schreckliches

Der Küssnachter Kinderumzug überbot sich einmal mehr an fasnächtlichem Ideenreichtum.

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Ein mobiles WC erinnert an den Streit vor dem Küssnachter Klausjagen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Ein mobiles WC erinnert an den Streit vor dem Küssnachter Klausjagen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

So marschierten mehrere Dutzend Kühe durch die grosse Zuschauermenge im Dorf. Auch eine Holzermannschaft war unterwegs und räumte im Wege stehende Bäume aus den Zuschauern. Jedenfalls flössten ihre Motorsägen grossen Respekt ein. Das närrische Treiben und das Kunterbunt kannten kaum Grenzen, die Stimmung war trotz der kühlen Temperatur ausgelassen gut unter den Gruppen und den Zuschauern.

In Anspielung auf den Umzug der Klausjäger wurde sogar ein WC-Hüttli (Toi-Toi) auf Räder montiert, und so konnte, wer musste, gerne einen Blick ins Innere des Toi-Tois werfen. Und da lächelte einem Klausengesellschaftspräsident René Räber freundlich entgegen. Nebst dieser ideenreichen Einlage gab es auch schreckliche Gesellen, düstere Typen, Hexen oder Blumenkinder zu bewundern. 

Erhard Gick