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KINDESSCHUTZ: Schwyzer Regierung legitimiert externe KESB-Gutachten

Die Schwyzer Regierung teilt die Befürchtungen eines SVP-Kantonsrats nicht, die KESB würde "unnötige" externe Gutachten und Abklärungen in Auftrag geben. Sie hält fest: Zwischen 2013 und 2016 seien bei 11'662 Verfahren "lediglich" 92 Abklärungen bei Dritten und 32 Gutachten veranlasst worden.
Symbolbild (KESB). (Bild: LZ)

Symbolbild (KESB). (Bild: LZ)

Kantonsrat Bernhard Diethelm hielt in seiner Interpellation fest, dass bei der Einführung der KESB Fachlichkeit, Professionalität und Autonomie gefordert worden sei. "Mit dem Ziel, auch schwierige Sachverhalte selbst und vor Ort abklären und beurteilen zu können", wie er schreibt. Trotzdem seinen seither "unnötige" externe Gutachten und Abklärungen an Dritte in Auftrag gegeben worden.

Dieser Aussage widerspricht nun die Regierung in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Antwort. Nur in Ausnahmefällen würden im Kanton konkrete Abklärungsaufträge an Drittstellen delegiert. Die Ressourcen wie auch die Fach- und Methodenkompetenz seien weitgehend in der Behörde und im entsprechenden Sekretariat vorhanden.

In den Jahren 2013 bis und mit 2016 seien bei 11'662 erledigten Verfahren "lediglich" 92 Abklärungen bei Dritten und 32 Gutachten veranlasst worden, schreibt die Regierung weiter.

Teure Kindesschutz-Gutachten

Die Abklärungen durch Dritte kosteten für die erwähnten vier Jahre 73'000 Franken. Für externe Gutachten fielen Kosten in der Höhe von 226'000 Franken an. Kostenintensiv seien vor allem jene im Bereich Kindesschutz, heisst es weiter. In den meisten Fällen trägt der Kanton die Kosten.

Das Bundesrecht sage, dass die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) den Sachverhalt von Amtes wegen erforschen müsse, geeignete Personen oder Stellen mit Abklärungen beauftragen und nötigenfalls Gutachten einer sachverständigen Person anordnen könne, betont die Regierung. (sda)

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